Flutlichtmasten angeliefert

Wozu sollen diese Rohre dienen, die neben der Sportanlage am Otto-Nietsch-Weg liegen? Es können nur die neuen Flutlichtmasten sein, die auf dem West- und Ostplatz am Otto-Nietsch-Weg aufgestellt werden sollen. Das lässt die Hoffnung aufleben, dass es wohl bald losgehen wird. Die Fußballer freuen sich schon darauf.

TuRa-Jahreshauptversammlung 2020 (3)

Ehrenamt braucht Anerkennung
Der erfreulichste Tagesordnungspunkt einer Jahreshauptversammlung ist wohl der Punkt “Ehrungen”. Geht es doch hier um den Dank des Vorstandes an Mitglieder des Vereins, die sich als Betreuer, Trainer, Übungsleiter oder auf andere Art und Weise überdurchschnittlich in die Vereinsarbeit einbringen bzw eingebracht haben. Erfreulicherweise kann der Vereinsvorstand meist auf jeder Jahreshauptversammlung solche Mitglieder mit einem Dankeschön und einem kleinen Präsent und/oder mit der Ehrennadel des Vereins auszeichnen.

Mit Theresa Köpp  verabschiedete Ute Michaelsen eine jangjährige Ehrenamtlerin, die sich nicht nur in ihrer Sportart Turnen engagiert sondern auch seit Jahren als Betreuerin bzw. Leiterin bei den Jugendfreizeiten für Kinder aus sozial schwachen Familien tätig ist.  Für ihr ehrenamtliches Engagement wurde sie nicht nur von TuRa geehrt sondern auch auf Landesebene von der Sportjugend Schleswig-Holstein. Theresa kann aufgrund ihrer begonnenen Ausbildung nicht mehr an den Trainingstagen anwesend sein und muss ihre TuRa-Tätigkeiten daher leider aufgeben. Wir wünschen ihr viel Spaß und Erfolg bei ihrer Ausbildung.
Auch Marita Köhne kommt aus der Turnabteilung. Sie turnt bereits ab dem 4. Lebensjahr und ist inzwischen eine gestandene Turnerin, die TuRa auf Kreis- und Landesebene erfolgreich vertreten hat. Sie hat am Deutsches Turnfest 2017 in Berlin teilgenommen und möchte 2021 in Leipzig  wieder dabei sein. Sie ist ein Vorbild für die Turner/innen.
Nach der erfolgreichen Prüfung zur Ü-Leiter-Assistentin hat sie Verantwortung übernommen  und unterstützt zuverlässig und freundlich jeden Montag die Turngruppe 1.-4. Schuljahr Jungen und Mädchen.
Anja Friedrichs konnte leider nicht an der JHV teilnehmen um ihre Ehrung entgegenzunehmen. Anja ist seit 1974 TuRa-Mitglied und war in der Gymnastik- und Turngruppe aktiv. Nach ihrer Übungsleiter-ausbildung im Breitensport übernahm sie die Fitnessgruppe, die sie zehn Jahre lang leitetet. Aus beruflichen Gründen kann sie die Gruppe nicht mehr leiten, steht aber dem Verein in “Notfällen” zur Verfügung. Anja wurde ihr Ehrengeschenk zu Hause überreicht.
Seit 2009 gehört Cornelia Pahlmann (re.) zum Leitungsteam der Herz-Kreislauf-Sparte, sie begleitet Spartenleiterin Dorothe Weinowski bereits die Hälfte ihrer gut 22 Jahre bei TuRa Meldorf. Cornelia zeichnet ein  umfangreiches  medizinisches Wissen, in diversen Herz- und Reha-Sport-Lizenzen und einer Heilpraktikerausbildung erworben, aus. Dazu verfügt sie über einen noch größeren Erfahrungsschatz an Übungen, Spielen und Geräteeinsatz. Im wöchentlichen Wechsel mit Dorthea leitet Cornelia mal die Übungsgruppe für schwächere Herzsportler, mal die stärker belastbare Trainingsgruppe, vertretungsweise auch die Gefäßsportgruppe.
Immer fröhlich, sehr zuverlässig und flexibel, ist Cornelia eine Kollegin, mit der das Arbeiten in der Herz-Kreislauf-Sparte richtig Spaß macht.

2014 wurde Cornelia dann zusätzlich von TuRa für die neu aufgebaute Reha-Sparte gewonnen, in dieser Funktion betreute sie über die Jahre diverse Gruppen, auch reine Gymnastikgruppen. Unterm Strich lässt sich sagen, dass es eine für TuRa glückliche Idee von Ute Michaelsen war, Cornelia für die Mitarbeit im Übungsleiter-Team TuRas zu begeistern.
Last not least: Britta Clauhsen. Keine eigentliche Ehrung für eine ehrenamtliche Tätigkeit sondern ein Dankeschön und Anerkennung  für ihre hervorragende Arbeit. Britta hat sich in kürzester Zeit in das breite Spektrum der Aufgaben der TuRa-Geschäftstellenleitung eingearbeitet. Diese Tätigkeiten, die sich nicht nur auf die Zeit ihrer Anwesenheit in der Geschäftsstelle beschränken, erfordern ein hohes Maß an Sachkenntnis und Engagement. Britta bringt beides mit gepaart mit einer ausgeprägten Loyalität dem Vorstand gegenüber. Sie ist ein Glücksfall für die TuRa-Geschäftsstelle. Hoffentlich bleibst du uns dort noch lange erhalten, Britta.

TuRa-Jahreshauptversammlung 2020 (2)

Mit etwas über 50 Teilnehmern bei der TuRa-Hauptversammlung bewegte sich diese Zahl zwar in der  Größenordnung der vergangenen Jahre – ausgenommen 2019 als die Wahl eines neuen Vereinsvorsitzenden anstand – kann aber für einen Verein dieser Größenordnung nicht zufriedenstellend sein. Gern ist man geneigt, geringe Teilnehmerzahlen bei einer Jahreshauptversammlung mit der Zufriedenheit der Vereinsmitglieder mit der Vorstandsarbeit zu begründen, was sicherlich z.T. richtig ist aber deswegen die Teilnehmeranzahl nicht unbedingt in einem besseren Licht erscheinen lässt. Angebrachter wäre sicherlich, seine Zufriedenheit und  Wertschätzung für die ehrenamtliche Vorstandsarbeit durch Anwesenheit bei der Jahreshauptversammlung zu bekunden – eine Veranstaltung, die einmal im Jahr stattfindet und meist lediglich eine gute Stunde dauert.

Mit der Wahl der Großsporthalle als Versammlungsraum war die Einhaltung der Abstandsregelung zwar kein Problem, aber das war längst nicht alles. Großer Aufwand musste betrieben werden, nicht nur  um die Corona-Auflagen für die Veranstaltung bis ins kleinste Detail umsetzen zu können, sondern auch um die Veranstaltung organisatorisch reibungslos über die Bühne bringen zu können. Tische, Stühle, Transparente, Desinfektionsständer, Mikrofonanlage u.a.m. mussten in die Halle gebracht werden. Desinfektion der Hände am Eingang, Eintrag in die Anwesenheitsliste mit einem für jeden Teilnehmer separat zur Verfügung gestellten Kugelschreiber, Abgabe einer Einweg-Getränkeflasche (weil keine Gastronomie vorhanden ist) sowie der Gang mit Mund-und Nasenschutz bis zum Platz waren Teil der Auflagen, die von allen Teilnehmern vorbildlich eingehalten wurden.
Mit der Begrüßung der Gäste und der Mitglieder durch den 1. Vorsitzenden Ralf Perlick,  verbunden mit einem Dankeschön an die anwesenden Vertreter der Stadt und Politik (Bürgervorsteher Heinz Hell, WMF-Fraktion; Sabine Nix vom Ausschuss für Generationen und Soziales, SPD-Fraktion; und Michael Wolpmann als Vorsitzender des Bau- und Umweltausschusses, SPD-Fraktion) für die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit, wurde die Jahreshaupt-versammlung eröffnet.
Bürgervorsteher Heinz Hell hob in seinem Grußwort die große Bedeutung von TuRa für die Jugend- und Freizeitgestaltung sowie die gute Zusammenarbeit hervor und sicherte diese auch für die Zukunft zu.
Im weiteren Verlauf der Versammlung wurde in einer Gedenkminute mit der stellvertretenden Nennung von Fiete Tegeder und Horst Milbradt der verstorbenen TuRa-Mitglieder gedacht.
Die weiteren üblichen Tagesordnungspunkte einer Jahreshauptversammlung, wie Anträge -in diesem Fall zur Satzungsänderung, Wahlen und Ehrungen wurden dank der guten Vorarbeit seitens des Vorstandes einstimmig gebilligt und unter der Moderation von Vorstandsmitglied Lars Kleinschmidt zügig abgehandelt, so dass die Veranstaltung nach einer Stunde geschlossen werden konnte. Zu den Ehrungen der verdienten TuRa-Mitglieder wird es einen gesonderten Beitrag auf dieser Internetseite geben.
Einige Fotos von der Jahreshauptveranstaltung

TuRa-Jahreshauptversammlung 2020 (1)

Ralf Perlick und Joachim Calsen verabschieden die langjährige 2. Vorsitzende Kirsten Szelat

Nahtloser Wachwechsel im TuRa-Vorstand
Die bisherige 2. Vorsitzende Kirsten Szelat kandidierte aus persönlichen Gründen nicht wieder für ihr Amt, so dass diese Vorstandsposition neu  besetzt werden musste. TuRa-Vositzender Ralf Perlick bedankte sich bei Kirsten Szelat für ihre langjährige Tätigkeit in verschiedenen Positionen bei TuRa und für die sehr gute Zusammenarbeit in seiner bisherigen Amtszeit.
Da Kirsten Szelat den Vorstand frühzeitig über ihr geplantes Ausscheiden informiert hatte, stand dem TuRa-Vorsitzenden Ralf Perlick “genügend” Zeit zur Verfügung um nach geeigneten Kandidaten/Kandidatinnen Ausschau zu halten.
Es dauert nicht allzu lange und er hatte Erfolg: Louisa Heinitz war bereit, die Nachfolge von Kirsten Szelat anzutreten. Mit der Wahl von Louisa ist die Jugend in den Vorstand eingezogen. Louisa ist 26 Jahre alt und seit 10 Jahren Mitglied bei TuRa. Hier spielt sie seit Jahren Handball. Vor kurzem hat sie ihren Masterstudiengang an der Fachhochschule Heide erfolgreich abgeschlossen und wird demnächst ihren Arbeitsplatz antreten. Herzlichen Glückwunsch zur Wahl! Wir wünsche dir für deine neue Aufgabe -nicht nur bei TuRa- viel Erfolg und Spaß und hoffen auf eine lange Zusammenarbeit.

P.S. Ein weiterer Bericht über die JHV 2020 folgt demnächst.

Sportbetrieb läuft reibungslos

Wie schon der Vereinsvorsitzende Ralf Perlick feststellte, laufen der Vereins- und auch der REHA-Sport nach leichten Anlaufschwierigkeiten inzwischen reibungslos.

Auch heute war das Stadion von den Sportgruppen wieder gut belegt.
Handballerinnen, Taibo mit einer großen Gruppe, REHA und eine Sportabzeichengruppe, die sich im Schleuderballwurf übte, war intensiv am Trainieren.
Vielen gefällt der Übungsbetrieb im Freien viel besser als in der Halle, was natürlich z. Zt. auch den guten Wetterbedingungen geschuldet ist. Hoffentlich bleiben uns diese Bedingungen noch eine Weile erhalten.

TuRa-Sportbetrieb läuft wieder an

Endlich…. Endlich wieder gemeinsam Sport treiben! Ab heute, d. 19. Mai, sind Stadion und die Sportanlage am Otto-Nietsch-Weg wieder freigegeben. In den vergangenen Tagen war viel Kommunikation zwischen dem TuRa-Vorsitzenden Ralf Perlick, Ernst Gloe, der für die Verwaltung und Einteilung der Plätze am ONW zuständig ist, und der Meldorfer Bürgermeisterin Uta Bielfeldt nötig um die Voraussetzungen für die Freigabe der Sportanlagen festzulegen und zu schaffen.

Alle Trainer und Übungsleiter haben die Vorgaben in schriftlicher Form erhalten und sind für deren Durchsetzung in ihren Trainings-gruppen zuständig.
Man kann zwar nicht das volle Trainings-programm absolvieren aber mit den Einschränkungen lässt es sich (vorerst) leben. Auch Sportarten, die sonst in der Sporthalle betrieben werden, können ihren Trainingsbetrieb aufnehmen und ziehen nach draußen wie z.B. Handball, Fechten, Turnen und Gymnastik. Man ist kreativ und offen für neue Erfahrungen und Eindrücke, die man sonst nicht gemacht hätte.

Und möglicherweise wird das Freilufttraining bei diesen Hallensportarten in Zukunft zur Regel – vorausgesetzt das Wetter erlaubt es.
Die Leichtathleten/innen von Trainerin Nadine Möller und Co-Trainerin Alexandra Huuk waren heute noch nicht in voller Stärke am Start, was aber der Begeisterung keinen Abbruch tat. Auch die Sportabzeichengruppe von Heike Kulda nutzte den heutigen Tag – für Weitsprungübungen und Schleuderballwurf.
Bei den Fußballern, die ausschließlich am ONW trainieren, waren heute drei Mannschaften zeitversetzt im Training, das Vereinsvorsitzender Ralf Perlick aufmerksam beobachtete wie zuvor auch die im Stadion trainierenden Gruppen.

Mehr Fotos vom 1. Trainingstag

TuRa Meldorf – der Vorstand teilt mit

Liebe TuRaner,

nachdem diese Woche erste Lockerungen auch für den Freizeit- und Breitensport beschlossen worden sind, werden wir uns entsprechend vorbereiten.

Ganz wichtig:
Lockerungen durch die Landesregierung sowie DOSB / LSV und der Fachverbände erlauben grundsätzlich die teilweise Wiederaufnahme unter teils strikten Regeln: u.a.

  • „nur im Freien“,
  • keinen Körperkontakt,
  • Hygieneregeln einhalten,
  • Abstand halten.

Im Detail ist das nachzulesen unter  https://schleswig-holstein.de/coronavirus-erlasse

Das ist zunächst mal erfreulich und hoffentlich nur ein Anfang. Die Umsetzung des „Grundsätzlichen“ ist aber letztendlich allein von den örtlichen Gegebenheiten abhängig. Wir sind im „Normalbetrieb“ in fünf Sporthallen, dem Hallen- / Freibad, im Stadion und auf der Anlage am ONW aktiv.

Aktuell – nach Rücksprache mit den Trägern – stellt sich die Situation folgendermaßen dar:
Keine Sporthalle kann bis mindestens zu den Sommerferien von uns genutzt werden. Dazu kommt natürlich der Punkt der aktuellen Verordnung „nur im Freien“, der unbedingt einzuhalten ist. Wann das Hallen- / Freibad wieder zur Verfügung steht, ist im Moment nicht absehbar.

Bleiben also Stadion und ONW. Nach Rücksprache mit der Bürgermeisterin werden wir in den nächsten Tagen darüber informiert, wann die Sportstätten (ohne Nutzung der Umkleideräume, Duschen und Multifunktionsräume) wieder genutzt werden können.

Wir werden dann schnellstmöglich und in Abstimmung mit den SpartenleiterInnen / TrainerInnen und ÜbungsleiterInnen einen entsprechenden Plan aufstellen und auf die Homepage stellen.

Für den Vorstand

Ralf Perlick, 1.Vorsitzender

Fußball live aus unserem Stadion

Wir danken der Sparkasse Westholstein für das Sponsoring dieser vollautomatisierten Anlage. Mit Beginn der neuen Saison (Termin noch offen) ist es möglich Fußballspiele 3 Jahre live aus dem Stadion an der Promenade  direkt ins heimische Wohnzimmer zu senden. Der Nutzer kann auf seinem Rechner entweder den Livestream verfolgen oder sich eine gekürzte Zusammenfassung angucken.
Dieses Angebot ist u.a. für die Zuschauer gedacht, die nicht ins Stadion kommen können oder verhindert sind.
Die Fa. soccerwatch.tv hat das Gerät vor einigen Tagen installiert und eingerichtet. Im Gehäuse sind 6 Kameras verbaut, die dafür sorgen, dass wir immer auf Ballhöhe sind. Geplant ist es die Frauen- und Herrenteams sowie die A-Junioren zu übertragen. Die Videoanlage schaltet sich kurz vor Spielbeginn an und nach dem Schlusspfiff automatisch wieder ab. Ein spezielles Coaching-Tool ermöglicht es unseren Trainern die Spiele zu analysieren, Taktik, Laufwege etc. zu optimieren.

TuRa Meldorf bedankt sich bei Niels Kentzler, Leiter des Bauhofs der Stadt Meldorf und bei Bernd Sachau, Inhaber der Fa. Elektro Sachau, für die Arbeiten, die rund um die Installation zu erledigen waren.
Fotos von der Installation des Kamerasystems

Wolfgang Scholl

 

Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs unter Auflagen möglich

In der Ersatzverkündung der Landesverordnung vom 1. Mai 2020 erklärt die Landesregierung, dass  ab dem heutigen 4. Mai 2020 öffentliche und private Außensportanlagen für den Sport- und  Trainingsbetrieb und für den Freizeit- und Breitensport zur Ausübung kontaktfreier Sport- und  Bewegungsarten unter folgenden Bedingungen genutzt werden können:

 

  • der Sport muss kontaktfrei durchgeführt werden
  • der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Sportlern untereinander und zu den Trainerinnen und Trainern ist stets zu wahren
  • insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten sind Hygienemaßnahmen einzuhalten,
  • Umkleiden, Duschen, Gemeinschaftsräume und Gastronomie bleiben geschlossen,
  • eine Steuerung des Zutritts zu den Sportanlagen unter Vermeidung von Warteschlangen erfolgt,
  • Zuschauerinnen und Zuschauer dürfen die Einrichtungen nicht betreten
  • sowie  weitere vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und den einzelnen Sportfachverbänden entwickelte Empfehlungen werden vor Aufnahme des Sportbetriebs umgesetzt und vor Ort in schriftlicher Form zur Information der Nutzerinnen und Nutzer mit dem Hinweis auf deren Verbindlichkeit ausgehängt.

Die Landesregierung erklärt darüber hinaus: Eine Differenzierung nach Sportarten erfolgt nicht.  Entscheidend ist, dass bei der Ausübung ein Mindestabstand von 1,5 Metern dauerhaft nicht  unterschritten wird.

Hier die Mitteilung des SHFV an die Vereine zur Wiederaufnahme es Trainingsbetriebes.

Hier der vollständige Wortlaut der Ersatzverkündung der Landesverordnung über Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in Schleswig-Holstein.

Tschüss Fiete

Uwe Tegeder, der den Meisten wohl als Fiete Tegeder bekannt war, prägte über viele Jahrzehnte den sportlichen Alltag vieler TuRaner. Insbesondere der Handballsparte kam sein jahrzehntelanger ehrenamtlicher Einsatz dabei zugute. Heute müssen wir mit großer Trauer, aber auch in tiefer Dankbarkeit, Abschied von ihm nehmen.

Fietes Liebe zum Handballsport entfachte sich bereits in jungen Jahren, in denen er selber als aktiver Handballer im Raum Flensburg unterwegs war. Nach seinem erfolgreich absolvierten Lehramtsstudium zog es ihn mit seiner Familie nach Meldorf, wo er an der Meldorfer Gelehrtenschule seine Lehrtätigkeit aufnahm. Ein großer Glücksgriff nicht nur für die Schule, sondern auch für die Stadt Meldorf und insbesondere für TuRa Meldorf, wie sich schnell herausstellen sollte. Als Spieler und Trainer wurde Fiete zum Gesicht vom Handball in Meldorf und verhalf TuRas Mannschaften als Spartenleiter zu einem kräftigen Aufschwung. In den 1980er und 1990er Jahren war die Handballsparte mit insgesamt 27 Mannschaften im Jugend- und Seniorenbereich eine der größten an der Westküste Schleswig-Holsteins. Doch nicht nur die Quantität der Handballsparte wuchs, sondern auch die Qualität des Handballspiels nahm deutlich zu. Unter seiner Leitung sollte TuRa so bis in die Oberliga aufsteigen. Sicherlich auch ein Grund dafür, dass Fiete es des öfteren schaffte große Handballmannschaften wie die SG Flensburg-Handewitt oder den THW Kiel zu Testspielen und Trainingslagern nach Meldorf zu lotsen. Fiete war in seinen Ehrenämtern dabei immer ein Tiefstapler, eher gelassen und nicht zu verbissen. Anders sah es aus, wenn er selber auf dem Spielfeld stand oder sich am Spielfeldrand bewegte. Ob bei TuRa Meldorf, der von ihm geleiteten Handballabteilung der MGS oder bei seiner SG Flensburg-Handewitt. Hier war Fiete merklich in seinem Element und ehrgeiziger Sportler durch und durch.

Fiete war Ansprechpartner und Freund für viele Generationen von Sportlern bei TuRa Meldorf und schaffte es alle Altersklassen zu verbinden. Sicherlich eines seiner größten Erfolgsrezepte. Er war sich nie zu schade Ehrenämter in seinem Verein zu übernehmen, auch wenn dies mit großen zeitlichen Aufwendungen verbunden war und die eigene Familie sicherlich auch des öfteren zurückstecken musste. Zu Recht wurde er für sein unermüdliches Engagement und seine sportlichen Erfolge im Jahr 2013 zum Ehrenmitglied von TuRa Meldorf ernannt.

Mit Fiete verliert unser Verein mehr als einen engagierten Macher. Wir verlieren einen Freund, der mit seiner fröhlichen Art ein Botschafter für Sportsgeist, Einsatz und Verlässlichkeit war. Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Kille, seinen Kindern und Enkelkindern.

Fiete, wir werden dich sehr vermissen!