Der erste größere Wettkampf des Jahres führt die Masters meistens nach Flensburg. Bei den diesjährigen 44. Internationalen Förde-Masters traten in 607 Einzelstarts Schwimmer aus Dänemark und Deutschland an, um sich auf der 25 m – Bahn zu messen.
Für TuRa Meldorf startete einzig Björn Ley – zum ersten Mal in der AK 55. Gleich zu Beginn ging es über seine Paradedisziplin, die 400 m Lagen. In starken 5:53,14 verbesserte er sich im Vergleich zum letzten Jahr um drei Sekunden. Neben dem Sieg in seiner Altersklasse bedeutete dies auch die lange ersehnte Medaille in der jahrgangsübergreifenden Wertung. Er belegte hier Platz zwei.
In den folgenden zwei Sprints über 50 m Freistil (29,04) und 50 m Rücken (36,19) erreichte er in seiner Altersklasse mit eher durchschnittlichen Leistungen jeweils den zweiten Platz.
Abschließend trumpfte er über 400 m Freistil auf. Er gewann souverän mit 34 Sekunden Vorsprung vor dem Zweitplatzierten und verbesserte in 5:14,06 seine Zeit vom Heider Herbstschwimmen um volle 15 Sekunden.
Schon zum 50. Mal richtete der SV Wiking Kiel am Wochenende das Internationale Weihnachtsschwimmen aus. Zum schwimmerischen Finale des Jahres kamen in diesem Jahr 588 Aktive aus Deutschland, Dänemark und Litauen. Einziger Starter für TuRa war Björn Ley (AK 50).
Aufgrund der andauernden Schließung der Schwimmhalle in Meldorf hat er sich vor über einem Jahr dem Training der Masters des MTV Heide angeschlossen. Dort profitiert er von der professionellen Anleitung durch Trainer Jens Korth. Auch dadurch schließt er dieses Jahr als eines seiner erfolgreichsten, unter anderem mit dem Gewinn einer Bronzemedaille bei den deutschen Freiwassermeisterschaften, ab.
In Kiel probierte er sich auf verschiedenen Strecken aus und erreichte routiniert die von ihm erwarteten Zeiten. Nur bei seinem allerletzten Start in der AK 50 über seine Lieblingsstrecke die 400 Lagen stieg er wirklich begeistert aus dem Wasser, weil er zum Abschluss noch einmal unter sechs Minuten schwamm.
Der Samstag ist bei Susan Tharra und Björn Ley meist für ein Schwimmtraining reserviert. Dieses Mal tauschten sie aber das Heider Schwimmbad mit der Alster-Schwimmhalle in Hamburg, um wieder einmal an der Kult-Einheit, den 100 x 100 teilzunehmen. Diese inzwischen populäre Trainingseinheit, in der insgesamt 10 km zurückgelegt werden und die in verschiedenen Städten in Deutschland gefeiert wird, startet mit der Frage „ARE YOU TOUGH ENOUGH?“ Während Susan und Björn bei ihrer letzten Teilnahme in einem Viererteam starteten, entschieden sie sich dieses Mal für die Variante zu zweit. Für jeden also 50 x 100 m. Auf einem großen Bildschirm und an die Schwimmhallendecke projiziert war die Abgangszeit von 2:15 pro 100 m für alle gut zu sehen. Da es sich bei den 100 x 100 ausdrücklich nicht um einen Wettkampf handelt, waren Hilfsmittel wie z. B. Paddles und Bretter erlaubt; außerdem wurde die Stimmung der Veranstaltung durch motivierende Beats und einen Moderator mit der Stimme und dem sprachlichen Duktus von Dieter Thomas Heck hochgehalten. Auch die Verpflegung war wieder ein Highlight. Neben Bananen, Orangen und Gels, gab es wieder Cola, Würstchen, Weingummi, Chips und ähnliche Leckereien.
Insgesamt zeigte die Veranstaltung, dass auch Schwimmen mehr als nur Kachelzählen, sondern ein tolles Teamevent sein kann.
Nach dem anstrengenden Training über 10 km bekamen die Finisher dann als Belohnung auch die Bestätigung „YES, YOU ARE TOUGH ENOUGH!“
Schon vor über einem Jahr hatten sich Susan Tharra und Björn Ley für den 6. SwimRun Urban Challenge Berlin gemeldet und als Saisonhöhepunkt daraufhin trainiert. Bei der aus Schweden stammenden Trendsportart werden in Zweierteams Lauf- und Schwimmabschnitte im Wechsel bewältigt. Dazu wird gleichzeitig Lauf- als auch Schwimmkleidung getragen. Die beiden Teammitglieder dürfen sich dabei mit einer Leine verbinden; dies hat im Wasser den Vorteil, dass man sich gegenseitig ziehen kann und sich nicht aus den Augen verliert, was im Freiwasser sonst schnell passieren kann. Zusätzlich werden an den Händen Paddles getragen.
Die beiden Schwimmer von TuRa Meldorf entschieden sich für die kurze Distanz über 8 km, den „SuperSprint“, da hier der relative Anteil der Schwimmstrecke mit 1,4 km vergleichsweise sehr hoch war. Diese Taktik ging auf, so dass das Team schon am Ende der ersten von fünf Schwimmabschnitten vor den meist im Laufsport zu verortenden Gegnern lag. Aber auch das Laufen lief unerwartet gut, so dass beide auch die Umgebung und das Naturerlebnis genießen konnten. Susan Tharra beim Laufen: „Das ist schön hier; das ist gleichzeitig auch Sightseeing.“
Am Ende liefen sie als ältestes Team des Teilnehmerfeldes als erstes durch den Zielbogen; in einer Zeit von 1:15:37 so unerwartet schnell, dass nach Einlauf anhand der GPS-Aufzeichnung von den beiden erst einmal überprüft wurde, dass der Kurs wirklich korrekt absolviert wurde.
Neben der perfekten Organisation seitens des Veranstalters wurde es von allen Teilnehmern erfreut zur Kenntnis genommen, dass es bei den Wettkämpfen zwar einen Massenstart, aber eine Nettozeitnahme gab. Das bedeutet, dass die Zeitnahme für jedes Team bzw. jeder Starter erst nach Überqueren der Startmatte erfolgte, was die sonst bei Freiwasserwettkämpfen üblichen Gerangel zu Beginn verhinderte und zu einer entspannten Atmosphäre beitrug.
Der letzte Freiwasserwettkampf des Jahres stand für die Schwimmer von TuRa Meldorf unter einem guten Stern. Beim 1. Tegel Swim am vergangenen Wochenende wurden verschiedene Strecken bei schönstem Sonnenschein im glasklaren Tegeler See ausgeschwommen. Bei 16,5°C Wassertemperatur war das Tragen des Neoprenanzugs erlaubt, was auch alle wahrnahmen, um einen besseren Auftrieb beim Schwimmen zu haben. Die Strecken führten alle vom Strandbad Tegelsee um die Insel Lindwerder und zurück.
Für TuRa Meldorf waren vier Starter angereist, die sich alle für die 1500 m-Strecke entschieden hatten.
Die größte Überraschung war Jochen Pöschel (AK 65) bei seinem ersten Schwimmwettkampf. Als einer der ältesten Teilnehmer beendete er schon nach großartigen 33:06 das Rennen im Mittelfeld aller Starter und wurde damit Zweiter seiner Altersklasse. Kurz vorher ging seine Frau Gudrun Pöschel (AK65) in 32:39 durch Ziel und gewann mit dieser Zeit deutlich in ihrer Altersklasse. Damit bestätigte sie auch ihre Topform von den Deutschen Freiwassermeisterschaften vor einem Monat.
Auch Susan Tharra (AK60) und Björn Ley (AK50) konnten in 27:47 bzw. 22:35 jeweils ihre Altersklassenwertung gewinnen und sahen dies als Aufwärmübung für den am nächsten Tag folgenden SwimRun.
Die ersten Plätze jeder Altersklasse wurden jeweils zusätzlich zu der Finisher-Medaille mit einem kleinen Pokal geehrt.
Erst vor wenigen Monaten hat Gudrun Pöschel (AK 65) das Training für die 31. Internationalen Deutschen Meisterschaften der Masters im Freiwasserschwimmen in Rostock aufgenommen. Seitdem trainiert die neueste „Nachwuchsschwimmerin“ von TuRa Meldorf aber mit unglaublichem Eifer fast täglich in der Nordsee oder im Freibad. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass sie gleich bei ihrem ersten Start in einem DSV-Wettkampf große Erfolge feierte. Am ersten Wettkampftag startete sie über die neu ins Programm aufgenommenen 1,25 km und erschwamm sich in sehr guten 31:03,33 den vierten Platz. Parallel dazu gab es auch jeweils eine Wertung für die Norddeutschen Meisterschaften sowie für die Landesverbände. Für Gudrun bedeutet das den Landesmeistertitel über diese Strecke.
Gemeinsam mit Susan Tharra (AK 60) und Björn Ley (AK 50), von denen sie erst zu dieser Unternehmung überredet wurde, stellte sie auch eine Staffel in der Altersklasse 150+. Mit insgesamt 182 Jahren die älteste Staffel des Teilnehmerfeldes kam die Staffel aber nicht wie erwartet als letzte ins Ziel, sondern wurde Landesmeister über die 3 x 1,25 km mixed in 01:12:43,99. Auf deutscher Ebene bedeutete dies Platz 7.
Ebenfalls über 1,25 km starteten Wolfgang Schmidt (AK 70) und Björn Ley (AK 50) in dem ebenso langen Rundkurs am Rostocker IGA-Park. Wolfgang kam zwar nach 40:49,68 als Dritter ins Ziel, wurde aber leider aus der Wertung genommen, weil er die Pflichtzeit von 40 Minuten knapp überschritten hatte.
Besser erging es Björn. Nach 18:32,12 schlug er im Ziel an und sicherte sich die Bronzemedaille. Hier, wie auch am folgenden Tag über 2,5 km, reichte es zum Landesmeistertitel, wodurch diese Meisterschaft zu seinem bisher erfolgreichsten Wettkampf wurde. Dabei hatte er Glück; denn kurz nachdem er über 2,5 km die Ziellinie überquerte, wurde sein Lauf wegen extremer Windböen abgebrochen und alle weiteren Schwimmer aus dem Wasser geholt und aus der Wertung genommen.
Susan Tharra (60) startete im Einzel über 2,5 km in einem besonders starken Feld, in dem sie sich aber in starken 45:17,85 den Vizelandesmeistertitel sicherte. Deutschlandweit belegte sie damit den siebten Platz.
Als um 16 Uhr die offenen Schleswig-Holsteinischen und Hamburger Landesmeisterschaften „Lange Strecken“ im Freibad Roland Oase in Bad Bramstedt begannen, endete im öffentlichen Teil schon langsam der Badebetrieb und eine Entenfamilie nahm den Freizeitbereich des Bades für sich in Anspruch. Im Wettkampfbecken ging es bis zum späten Abend um Medaillen und Platzierungen.
Björn Ley (AK 50) war für die 400 m Lagen angereist und freute sich besonders, weil er auf seine Lieblingsstrecke im Frühling bei den Norddeutschen Meisterschaften krankheitsbedingt verzichten musste.
Mit seiner Zeit von 6:05,87 gewann er nicht nur den Landesmeistertitel, sondern mit den nach Masterstabelle erreichten 516 Punkten auch den Altersklassen übergreifend erteilten Titel als „Landessieger“ und den über beide Schwimmverbände hinweg verteilten Titel als Veranstaltungssieger über 400 m Lagen.
Eigentlich fühlte Björn Ley (AK 50) sich in den letzten Jahren eher auf den langen Strecken, besonders den 400m Lagen, und im Freiwasser zu Hause. Für den 32. Wiking-Pokal auf der 50m-Bahn der Kieler Universitätsschwimmhalle versuchte er sich auch mal wieder als Sprinter. Bei diesem Wettkampf schwimmen die Teilnehmer alle 50m-Strecken in Lagenreihenfolge. Die erzielten Zeiten werden gemäß Punktetabelle des Weltschwimmverbands umgerechnet und zu einer Gesamtpunktzahl addiert.
Aufgrund der hohen Anzahl an Meldungen in diesem Jahr (1565 Einzelstarts), wurden schon im Vorfeld die Staffeln abgesagt. Dank eines zweiten Zeitgerichts konnte der Wettkampf trotzdem zügig durchgeführt werden. Wegen der Hitze war es gerade in der Schwimmhalle für alle Aktiven eine besonders kräftezehrende Veranstaltung.
Besonders mit seinem ersten Start über die 50m Schmetterling in 32,20 konnte Björn überzeugen und den entscheidenden Vorsprung auf den Zweitplatzierten herausholen. Danach blieb er in 37,40 über 50m Rücken und 38,50 über 50m Brust hinter seinen eigenen Erwartungen zurück. Einen versöhnlichen Abschluss feierte er mit den 29,91 über 50m Freistil. Das reichte, um am Ende den Pokal für seine Altersklasse entgegennehmen zu dürfen.
Nach 2016 wurden die Norddeutsche Mastersmeisterschaften in diesem Jahr mal wieder im Sportbad Heidberg in Braunschweig ausgetragen. Aufgrund der Größe des Bades wurde schon im Vorfeld die Teilnehmerzahl auf 650 begrenzt, um einen reibungslosen Ablauf zu ermöglichen.
Obwohl auf die zwei Schwimmer von TuRa Meldorf nur neun der insgesamt 2212 Einzelstarts des Wettkampfes entfielen, landete TuRa damit im abschließenden Medaillenspiegel der 147 teilnehmenden Vereine absolut auf Platz 29, da beide bei fast jedem Start auf dem Treppchen landeten.
Mit sechs Starts hatte sich Michael Braun (AK 70) ein umfangreiches Programm vorgenommen. Er zeigte sich in großartiger Form und errang den Titel des Norddeutschen Mastersmeister in seiner Altersklasse gleich dreimal über 400 m Freistil in 7:04,47, über 200 m Lagen in 4:05,90 und über 200 m Freistil in 3:10,31. Auf der letzten Strecke bedeutete dies gleichzeitig einen neuen Landesrekord der AK 70.
Goldmedaille
Darüber hinaus schwamm er zwei weitere neue Altersklassenrekorde über 50m und 100m Rücken in 46,37 bzw. 1:40,08.
Björn Ley (AK 50) startete nur am ersten Wettkampftag erfolgreich. Seine Starts am zweiten Tag, darunter auch die 400 m Lagen, über die er am Wochenende davor bei den 39. Int. Deutschen Meisterschaften der Masters in Wolfsburg den achten Platz belegte, musste er krankheitsbedingt absagen.
Dafür sicherte er sich aber am ersten Wettkampftag zwei norddeutsche Titel über 100 m Brust in 1:24,80 und über 100 m Rücken in 1:19,77. Abgerundet wurde der Tag mit einer Bronzemedaille über 50 m Rücken.
Trotz der schwierigen Bedingungen aufgrund der Schwimmbadschließung in Meldorf und dem damit verbundenen eingeschränkten Training konnten die beiden TuRa-Schwimmer Jan-Martin Andreas Pfeifer (2009) und Damien Gellert (2010) beim 44. Heider Herbstschwimmen überzeugen.
Jan-Martin ist für den traditionellen Einmarsch der Vereine bereit
Das traditionsreiche Schwimmfest zog in diesem Jahr insgesamt 223 Teilnehmer aus vier Bundesländern an, die insgesamt 952 Einzelstarts absolvierten. Auf der ungewohnten 50-Meter-Bahn des Heider Schwimmbads kämpften die jungen Sportlerinnen und Sportler um Bestzeiten und Platzierungen.
Jan-Martin Andreas Pfeifer zeigte sich in allen fünf gestarteten Disziplinen von seiner besten Seite. Besonders hervorzuheben sind sein vierter Platz über 50 Meter Rücken (00:43,63) und sein sechster Platz über 100 Meter Freistil (01:11,13). Damien Gellert konnte ebenfalls überzeugen und belegte unter anderem den sechsten Platz über 50 Meter Brust (00:46,80).
„Ich bin sehr stolz auf die Leistungen unserer beiden jungen Schwimmer“, so der Spartenleiter, Björn Ley „Unter den gegebenen Umständen ist es beeindruckend, was sie erreicht haben. Sie haben gezeigt, dass sie auch unter schwierigen Bedingungen ihren Sport mit Leidenschaft ausüben.“
Zum Abschluss der Freiwassersaison richtete der Schwimm-Verband Mecklenburg-Vorpommern die 11. Offenen Norddeutschen Freiwassermeisterschaften im Rostocker IGA Park und Schifffahrtsmuseum aus. Bei schönstem Sommerwetter und angenehmen Wassertemperatur wurde der perfekt organisierte Wettkampf auf einem 1250 m langen Dreieckskurs ausgetragen, bei dem auch das Traditionsschiff „Dresden“ umrundet werden musste.
Björn Ley freut sich über Silber (der Erstplatzierte fehlt auf dem Foto)
Neben den Norddeutschen Freiwassermeisterschaften gab es jeweils gleichzeitig auch die Wertung der jeweiligen Landesschwimmverbände, so dass jeder die Chance hatte, wenn schon nicht auf norddeutscher, dann zumindest auf Landesebene erfolgreich zu sein.
Dies gelang beiden Meldorfer Einzelstartern. Beide schafften es, sich jeweils in ihren Läufen günstig zu positionieren, um nicht in die beim Freiwasserschwimmer gefürchteten Rangeleien, die besonders beim Start Energie kosten, zu kommen.
Schon um 9 Uhr startete Björn Ley (AK 50) über die 2,5 km. Nach den zwei Runden der Wettkampfstrecke schlug er in einer Zeit von 40:24 min. an. Dies war die zweitschnellste Zeit in seiner Altersklasse und reichte gleichzeitig für den Titel als Landesmeister.
Susan Tharra (links) bei der Siegerehrung
Gegen Mittag tat es ihm Susan Tharra (AK 60) gleich. Inzwischen war es zwar deutlich wärmer als noch am Morgen, dafür hatten aber Wind und Strömung zugenommen, was das Schwimmen insgesamt erschwerte. In 48:55 min wurde Susan zweite auf Norddeutscher Ebene und ebenfalls Landesmeisterin.
Die tragische Figur des Tages war Michael Braun (AK 70). Eigens für die abschließende 3×1250 m Mixed-Staffel angereist, brach er als Startschwimmer schon nach wenigen Minuten mit gesundheitlichen Problemen ab, da er Wasser geschluckt hatte. So musste er -auf guter Position liegend- ohne die sicher geglaubte Medaille wieder abreisen.
Björn Ley
Videoclip vom Start der Freiwasserschwimmer angucken.
Norderstedter Langstreckenschwimmen Während der Sommerferien ruhte zwar das Schwimmtraining, nicht aber die Schwimmer von TuRa Meldorf. Während einige sich in den Freibädern der Republik fit hielten, probierten andere sich im Freiwasser. Auch jedes Jahr in den Sommerferien messen sich im Strandbad Norderstedt beim Langstreckenschwimmen die Schwimmer auf verschiedenen Strecken. Mailin Ley (AK 20) startete zum ersten Mal als Mastersschwimmerin. Sie entschied sich für die 500 m und wurde hier Zweite in 13:06. Björn Ley (AK 50) schwamm eine vollständige Runde durch den See (1250 m) und war hier in 20:23 schnellster seiner Altersklasse.
Fördecrossing 2024 Während der Sommerferien ruhte zwar das Schwimmtraining, nicht aber die Schwimmer von TuRa Meldorf. Während einige sich in den Freibädern der Republik fit hielten, probierten andere sich im Freiwasser. Am 8. August fand in Glücksburg das traditionelle internationale Fördecrossing statt. Ziel ist es, die Flensburger Förde von Sønderhav/Dänemark bis Glücksburg (ca. 3 km) möglichst schnell zu durchschwimmen. Aufgrund extremer Wetterbedingungen mit Wind und Wellen bis zu einem Meter Höhe war es den Booten, welche die Schwimmer nach Dänemark bringen sollten, nicht möglich, für eine sichere Überfahrt zu sorgen. Deshalb wurde kurzfristig eine entsprechend lange Strecke am Glücksburger Strand abgesteckt. In der AK 50 bewältigte Björn Ley diese in 46,55 und belegte von den 93 Schwimmern seiner Altersklasse Platz 6. Um auch die jüngeren Jahrgänge an das Freiwasserschwimmen heranzuführen gibt es seit einigen Jahren das Kindercrossing. Zum ersten Mal versuchte sich Jan-Martin Pfeifer (2009) außerhalb des gewohnten Schwimmbeckens auf einer 500m langen Strecke entlang des Glücksburger Strandes. Bei den gleichen extremen Wetterbedingungen wie bei den großen fiel es dabei schwer, in der Brandung die Orientierung zu behalten. Letztendlich entstieg Jan-Martin aber als erster seines Jahrgangs den tosenden Fluten und ist nun vorbereitet, im nächsten Jahr die Förde zu durchqueren.
22. Friedrich-Hebbel Pokal in Wesselburen Während der Sommerferien ruhte zwar das Schwimmtraining, nicht aber die Schwimmer von TuRa Meldorf. Während einige sich in den Freibädern der Republik fit hielten, probierten andere sich im Freiwasser. Der 22. Friedrich-Hebbel Pokal im Wesselburener Freibad fiel in die sehr unbeständige Phase des Sommerwetters. Während der Wettkampf selber gewohnt professionell organisiert war, glich der umgebende Rasen eher einer Sumpflandschaft. Gegen Schwimmer aus 16 Vereinen und besonders starke Konkurrenz der Hamburger Vereine mussten sich die Meldorfer bei insgesamt 1302 Einzel- und 54 Staffelstarts behaupten. Besonders gut gelang dies Jan-Martin Pfeifer (2009), der die 50 m Freistil in um vier Sekunden verbesserten 30,77 schwamm und damit die zweitschnellste Zeit seiner Altersklasse erreichte. Auch über 100 m Freistil hinterließ er mit 1:08,21 einen sehr guten Eindruck, während er sich über 50 m Brust in 46,35 knapp hinter Julian Peters (2009) in neuer Bestzeit von 45,81 einreihen musste. Anders herum war es über die 50m Freistil, wo Julian trotz Steigerung auf 33,81 hinter Jan-Martin platziert wurde. Im Jahrgang 2010 traten Damien Gellert und Marvin Behm für TuRa an. Auch hier konnten beide ihre bisherige Bestleitung deutlich unterbieten, wobei Marvin in 1:22,50 knapp vor Damien in 1:25,42 anschlug. Weitere Bestzeiten gab es für Damien über 100 m Brust in 1:42,40 und für Marvin über 50 m Freistil in 34,53. In den Staffeln konnten die Meldorfer zwar nicht mit den vorderen Plätzen mithalten, blieben aber mit ihren Zeiten in Schlagweite der anderen Teams aus Dithmarschen.
Lenke Brandt, Damien Gellert, Marvin BehmDamien Gellert beim Start über 100 m Brust
Die Meldorfer Schwimmer haben nun kein eigenes Schwimmbad mehr und müssen zum Trainieren in die Schwimmbäder der Umgebung ausweichen. Trotzdem starteten drei von ihnen bei den diesjährigen gemeinsamen Kreismeisterschaften der Kreise Dithmarschen und Steinburg und schlugen sich achtbar. Aufgrund der Ausschreibung mussten in dem für Wettkämpfe mit 29°C viel zu warmen Wasser der Marner Schwimmhalle 100m-Strecken geschwommen werden. Dies gelang allen dreien besonders über die Freistil-Distanz mit beeindruckenden neuen Bestzeiten. Lenke Eline Brandt (2011) legte in 1:31,73 und einem vierten Platz vor; Marvin Behm und Damien Gellert (beide 2010) folgten in 01:23,71 bzw. 01:29,13. Sie belegten damit die Plätze drei und vier. Den einzigen Sieg des Tages feierte Damien über 100m Lagen in guten 01:40,62. Über 100m Brust erreichten Lenke und Damien in 01:51,34 bzw. 01:45,76 jeweils den dritten Platz.