Schwimmen: Medaillenflut für Ley bei den Förde-Masters

Bei den 39. Internationalen Förde-Masters des Flensburger Schwimmklub (FSK) hieß es am vergangenen Wochenende im Flensburger Campusbad gegen Schwimmer aus Deutschland, Dänemark und England zu bestehen. Insgesamt 12 aus- und 20 inländische Vereine schickten insgesamt 201 Schwimmerinnen und Schwimmer bei dem straff organisierten Wettkampf an den Start. Einziger Vertreter aus Dithmarschen war Björn Ley (AK 45) von TuRa Meldorf, für den die Kurzbahn im Campusbad auch seiner Trainingsbahn entspricht. Zudem ist es für ihn jedes Jahr der letzte Wettkampf vor den Norddeutschen Meisterschaften der Masters, welche in diesem Jahr in Berlin stattfinden.

Gleich zu Beginn zeigte er, dass er die Form des letzten Jahres konservieren konnte. In seinem letzten Jahr in der AK 45 steigerte er seine Bestzeit über 400 m Lagen aus dem Jahre 2014 um über eine Sekunde und gewann dadurch unerwartet deutlich gegen starke Konkurrenz aus Hamburg und Odense in 05:44,67. Ebenso siegte er über 200 m Brust in 03:01,89 und über 50 m Schmettern in 00:31,56. Einzig über 100 m Lagen musste er sich in 01:12,70 mit sechs Zehnteln einem starken Schwimmer der Leyland Barracudas aus England geschlagen geben. “Schwimmen: Medaillenflut für Ley bei den Förde-Masters” weiterlesen

Schwimmen: Erfolgreicher Start ins neue Jahr

Finn-Momme Ley, Oskar Szepes, Christian Rauschenberg, Damien Gellert, Jens Mahnke, Björn Ley

TuRa Schwimmer auf drei Wettkämpfen erfolgreich

Mit sechs Schwimmern trat TuRa Meldorf bei den diesjährigen Kreismeisterschaften für Dithmarschen und Steinburg am Samstagnachmittag im Meldorfer Hallenbad an. Höhepunkt der beiden Abschnitte waren jeweils die Staffeln. Zum ersten Mal in dieser Zusammenstellung überzeugten Finn-Momme Ley (2002), Jens Mahnke (2003), Christian Rauschenberg (2003) und Björn Ley (1971), die sich jeweils nur den Staffeln des MTV Heide geschlagen gegebenen mussten, aber vor dem SC Itzehoe anschlugen. In 02:07,03 belegte die 4 x 50m Freistil-Staffel den dritten Platz, über 4 x 50m Lagen wurde in 02:22,66 sogar der zweite Platz nur 8 Sekunden hinter den Schwimmern des MTV Heide erreicht.

Nach nur wenigen Trainingseinheiten waren auch die Nachwuchsschwimmer in Bestform. Damien Gellert (2010) verbesserte weiterhin konsequent und deutlich seine Bestzeiten gleich um mehrere Sekunden, was auch daran liegt, dass er stilistisch sehr sauber schwimmt. Er belegte über 50m Brust in 00:57,78 und 50m Freistil in 00:55,98 sehr gute zweite Plätze.

Oskar Szepes (2007) musste aufgrund seines Alters schon über die 100m Strecken antreten. Er konnte seine Kräfte gut einteilen und verbesserte seine Bestmarke über 100m Freistil aus dem Jahr 2018 gleich um 26 Sekunden auf 01:30,47 und über 100m Brust um über zehn Sekunden auf 01:43,15.

Auch Jens Mahnke (2003) und Finn-Momme Ley (2002) nutzten den Wettkampf, um ihre persönlichen Bestzeiten deutlich nach oben zu schrauben. Jens schwamm über die 100m Rücken in 01:22,88 eine neue Bestzeit und legte 100m Freistil in 01:18,66 zurück. Finn-Momme holte über 100m Freistil in 01:11,42 gleich sieben Sekunden zu seiner alten Bestmarke heraus, für 100m Brust brauchte er 01:32,56.

Traditionell startet Michael Braun (AK65) jedes Jahr im Januar beim Mastersschwimmfest der Möllner Sportvereinigung, welches in diesem Jahr schon zum 45. Mal ausgetragen wurde. Gleich bei seinem ersten Start setze er ein Zeichen und siegte über 200m Freistil in neuer Landesrekordzeit von 02:56,77. Über 100m (01:47,10) und 50m Brust (00:47,15) schwamm er deutlich schneller als im vergangenen Jahr bei den Landesmeisterschaften. Er wurde damit jeweils Dritter.

Schon am vergangenen Wochenende fanden in Elmshorn die Schleswig-Holsteinischen Meisterschaften „Lange Strecke“ statt. Als einziger Starter aus Dithmarschen nahm Björn Ley (AK45) teil. Auf seiner Lieblingsstrecke, 400m Lagen, wurde er in 06:09,19 zum sechsten Mal in Folge Landesmeister.

Björn Ley

TuRa-Schwimmer des Jahres: Damien Gellert

Schwimmer des Jahres – Damien Gellert und Übungsleiter – Martina Möller, Björn Ley, Kathrin Cordsen, Anja Pötter, Wolfgang Schmidt

Weihnachtsfeier der Schwimmsparte

Das Meldorfer Schwimmbad ist in diesen Dezember geschlossen. Diese Trainingspause füllten Schwimmerinnen und Schwimmer sowie Eltern der Schwimmsparte von TuRa Meldorf für eine kleine Weihnachtsfeier, bei der man sich auch mal über sportfremde Themen unterhalten konnte. Die Kinder durften das Vereinsmaskottchen in Lebkuchenform verzieren und später beim Spiel „Montagsmaler“ gegeneinander antreten.

Spartenleiter Björn Ley lobte die Arbeit der Übungsleiter, die zu Beginn des Jahres mit einer sehr kleinen Schar von Kindern startete und diese langsam zur Wettkampffähigkeit aufbauten. Sechs davon nahmen am vergangenen Wochenende dann am Nikolausschwimmen in Meldorf teil.

Lobende Worte fand er auch für die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen wie den Meldorf Seals (Wasserball) und dem Schwimmbadpersonal in der derzeitigen Umbruchphase.

Ein Höhepunkt der Feier ist in jedem Jahr die Auszeichnung eines Schwimmers. In diesem Jahr erhielt Damien Gellert (2010) diese Ehrung als „Schwimmer des Jahres“. Die Übungsleiter hatten Damien ausgewählt, weil er nicht nur seine Leistung im Jahr 2019 kontinuierlich steigerte, sondern sich vor allem auch als Persönlichkeit weiterentwickelt hat und durch seinen Trainingsfleiß anderen als Vorbild dient.

Björn Ley

Schwimmen: Ley macht sich drei Weihnachtsgeschenke

Zum Abschluss des Schwimmjahres lädt der SV Wiking Kiel seit 44 Jahren im Advent zum Internationalen Weihnachtsschwimmen ein. Die Wettkämpfe finden für weibliche und männliche Teilnehmer parallel auf der geteilten 50-Meter-Bahn statt, um die riesige Zahl von über 3000 Starts der 648 Aktiven an zwei Tagen zu bewältigen. In diesem Jahr meldeten sich 54 Vereine aus Dänemark und Deutschland.
Für TuRa Meldorf waren Mailin Ley (2004) und Björn Ley (1971) angereist. Mailin, die den Schwimmsport seit vielen Jahren nur als Ausgleichssport betreibt, erfüllte sich einen persönlichen Wunsch, indem sie einmal auf einem Wettkampf die anspruchsvollen 400 m Lagen (je 100m Schmettern, Rücken, Brust, Kraul) bewältigte. Dabei steigerte sie ihre Trainingszeit um eine ganze Minute und schlug nach gut acht Minuten in 8:06,64 an.
Ihr Vater krönte sein bisher sportlich erfolgreichstes Jahr mit drei weiteren Landesrekorden – diesmal auf der Kurzbahn – in der AK45 über 200 m Rücken (2:47,36), 800 m Freistil (10:51,80) und 200 m Schmettern (2:56,13). Über 50 m Brust gewann er in 0:35,67.
Zum Schluss des Wettkampfes trat er noch über 50 m Rücken an, wo er den bestehenden Rekord von 0:34,23 um nur sechs Hundertstel verfehlte. „Das ist für mich machbar. Ich gehe das im nächsten Jahr an.“, so Ley nach dem Wettkampf. In diesem Jahr ist er insgesamt elf neue Landesrekorde in seiner Altersklasse geschwommen.

Nikolausschwimmen in Meldorf

Damien Gellert, Amy-Joane Müller, Oskar Szepes, Milla von Horsten, Torge Peters, Greta Didik

Für einen Nachmittag durften die Kleinsten aus Dithmarschen und Itzehoe im Meldorfer Schwimmbad gegeneinander antreten, das während seiner Weihnachtspause extra dafür die Tore noch einmal öffnete. Beim Nikolausschwimmen können ohne Leistungsdruck erste Wettkampferfahrungen gesammelt werden. TuRa Meldorf bot in diesem Jahr sechs schwimmbegeisterte Kinder auf. Drei davon starteten erstmalig auf einer regulären Strecke.
Die 50 m Brust legte Amy-Joane Müller (2008) in 01:08,54, Torge Peters (2011) in 01:11,62 und Milla von Horsten (2010) in sehr starken 01:00,66 zurück. Die drei etwas erfahreneren Schwimmer starteten zusätzlich über 50 m Freistil. Greta Didik (2008) brauchte über 50 m Brust 01:01,87; die 50 m Freistil schwamm sie in 00:52,22. Stark verbessert zeigten sich Damien Gellert (2010) und Oskar Szepes (2007). Damien schwamm über 50 m Brust in 00:58,33 erstmals unter einer Minute, über 50 m Freistil (01:01,78) fehlt ihm dazu auch nicht mehr viel.

Um über zehn Sekunden steigerte Oskar, der erst vor kurzem das Training wieder aufgenommen hat, seine Bestzeit über 50 m Freistil auf 00:42,61 und um fünf Sekunden über 50 m Brust auf 00:47,96. In der abschließenden 6 x 25 m Freistil-Staffel belegte Tura Meldorf hinter dem SC Itzehoe und dem MTV Heide den dritten Platz.
Nach dem vorweihnachtlichen Wettkampf wurde jeder Schwimmer mit einer Medaille ausgezeichnet und erhielt einen Schokoladennikolaus.

Björn Ley

Das komplette Protokoll vom Nikolausschwimmen hier.

 

Schwimmen: Offene SHSV – Mastersmeisterschaften 2019

7 Titel und ein Landesrekord für TuRa Meldorf

v.l.: Manfred Schmidt und Michael Braun

Am Samstag richtete die Möllner Sportvereinigung die diesjährigen Mastersmeisterschaften des Schleswig-Holsteinischen Schwimmverbandes aus. Mit Michael Braun (AK65) und Wolfgang Schmidt (AK65) stellte TuRa Meldorf zwei der 111 Teilnehmer des Wettkampfs. Gleich zu Beginn kam es zum spannenden Vergleich über 100 m Brust. Obwohl Schmidt in 01:49,54 knapp unter seiner Landesrekordzeit vom Mai dieses Jahres blieb, konnte Braun ihn abfangen und siegte in 01:48,60. Damit schwamm er in diesem Jahr seinen achten Landesrekord. Im Laufe des Wettkampfs holte er sich noch 4 weitere Titel. Auch Schmidt war erfolgreich im Titelkampf und siegte über 200 m und 50 m Brust.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

 

Michael Braun
200F: 1. und SHSV-Mastersmeister 2019, Michael Braun AK 65 TuRa Meldorf 02:59,53 502
100B: 1. und SHSV-Mastersmeister 2019, Michael Braun 1953/AK 65 TuRa Meldorf 01:48,60 390 LAR
50F:  2. Michael Braun 1953/AK 65 TuRa Meldorf 00:35,91 453
50S : 1. und SHSV-Mastersmeister 2019, Michael Braun 1953/AK 65 TuRa Meldorf 00:45,98 293
100R: 2. Michael Braun 1953/AK 65 TuRa Meldorf 01:40,29 375
100F: 1. und SHSV-Mastersmeister 2019, Michael Braun 1953/AK 65 TuRa Meldorf 01:20,54 436
100L: 1. und SHSV-Mastersmeister 2019, Michael Braun 1953/AK 65 TuRa Meldorf 01:36,76 445

Wolfgang Schmidt
100B: 2. Wolfgang Schmidt 1951/AK 65 TuRa Meldorf 01:49,54 380
50F: 4. Wolfgang Schmidt 1951/AK 65 TuRa Meldorf 00:44,81 233
200B: 1. und SHSV-Mastersmeister 2019, Wolfgang Schmidt 1951/AK 65 TuRa Meldorf 04:15,26 363
50B: 1. und SHSV-Mastersmeister 2019, Wolfgang Schmidt 1951/AK 65 TuRa Meldorf 00:52,70 290

Björn Ley

Erfolgreicher Damien Gellert beim Heider Herbstschwimmen

Damien vor dem Einmarsch der Vereine

Beim 41. Heider Herbstschwimmen trat Damien Gellert (2010) als einziger Schwimmer von TuRa Meldorf an. Der Nachwuchsschwimmer präsentierte sich beim Wettkampf in der Dithmarscher Wasserwelt, bei dem fast 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein antraten, in bester Verfassung. Erstmalig kraulte er die 50 m Freistil und erreichte in 1:09,75 den dritten Platz. Über die 100 m Brust verbesserte er seine Zeit auf um zwei Sekunden 2:14,18.

Damien schwimmt 50m Brust

Seine stärkste Leistung zeigte er über 50 m Brust, wo er zeigte, dass sich das intensive Training der letzten Wochen ausgezahlt hat. Auf der ungewohnten 50-Meter-Bahn steigerte er seine Zeit deutlich auf 1:01,59 und war damit sogar schneller als zuletzt auf der 25m Bahn. Er schloss den Wettkampf als Zweiter ab.

Björn Ley

 

SwimRun – Wasserballer und Schwimmer auf fremdem Terrain

Ley, Reinel, Tharra , Müller mit Finisher-T-Shirt

Im Jahre 2003 entstand in Schweden die Idee für eine neue Sportart – den SwimRun. Die Erfinder dieser Sportart legten die Strecke von Utö nach Sandhamn (insgesamt 75 km) am Stockholmer Schärengarten wechselnd im Wasser und an Land zurück. Dieser ÖTILLÖ SwimRun wurde 2006 zum ersten Mal als offizieller Wettkampf ausgetragen und ist heute in aller Munde. Der SwimRun zählt inzwischen weltweit zu den Trendsportarten im Ausdauerbereich.

Müller und Tharra nach dem Zieleinlauf

Dies nahmen auch Wasserballer und Schwimmer aus Meldorf zum Anlass sich einmal extradisziplinär zu versuchen. In durch eine Leine verbundenen Zweierteams machten sich Susan Tharra und Mareike Müller sowie Patrick Reinel und Björn Ley beim 3. Ratzeburger Insel SwimRun um die Inselstadt Ratzeburg auf, die insgesamt 12,6 km lange Strecke (ca. 9,6 km laufen und ca. 3,0 km schwimmen) zu bewältigen. Das besondere im Regelwerk ist, dass das Mitführen hilfreiche Dinge (z. B. Pullboy, Paddles, Flossen, Verpflegung, Pfeife) neben der Pflichtausrüstung (Neoprenanzug, Schwimmkappe, Startnummer, Restube) erlaubt ist, sofern sie bis ins Ziel getragen werden.

Ley und Reinel nach dem Zieleinlauf

Am Ende kamen von den gemeldeten 57 Teams 50 ins Ziel. Bei den Männern belegte das Team Reinel/Ley in 2:07,05 den neunten Platz. Tharra/Müller erkämpften sich unter den Frauenteams in 2:15,33 sogar Platz fünf. Einig waren sich alle vier, dass dies ein großartiges Erlebnis war und nicht der letzte SwimRun bleiben soll. Gelobt wurde die neue Disziplin wegen der Herausforderung für die Sportler und der Naturverbundenheit. Ein Dank geht an die Triathlonsparte des Ratzeburger SV für die erstklassige Organisation des Events.

Björn Ley

 

Schwimmen: Siebter Landesrekord für Ley

In der Dove Elbe ermittelten am vergangenen Wochenende 426 Schwimmerinnen und Schwimmer aus zehn Landesverbänden bei den 8. Offenen Norddeutschen Freiwassermeisterschaften 2019 mit den Freiwassermeisterschaften der Landesverbände Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen ihre Meister über die 2500 m und die 5000 m. Ein 1250-Meter-Rundkurs im Leistungszentrum Rudern & Kanu musste zwei- bzw. viermal durchschwommen werden. Wegen der hohen Wassertemperatur von 20,2°C durfte trotz Regenschauern und kühlerer Luft kein Neoprenanzug verwendet werden.

Aus Dithmarschen nahmen Wolfgang Schmidt (AK 65) und Björn Ley (AK 45) an dem Schwimmerlebnis in dem Seitenarm der Elbe teil. Über die 2,5 km schlug Ley nach knapp 40 Minuten (39:55,05) an und wurde in seiner Altersklasse Vierter. Schmidt kämpfte sich durch die zum Schluss aufkommenden Wellen und erreichte in gut einer Stunde als Fünfter der AK 65 das Ziel. In der gleichzeitig stattfindenden Wertung für Schleswig-Holstein belegten die beiden die Plätze 1 und 2.

Am Sonntag wagte sich Björn Ley erstmalig an die 5 km. In Schleswig-Holstein ohne ernste Konkurrenz schaffte er es diesmal auch in Norddeutschland mit einer Bronzemedaille aufs Treppchen. Die Zeit von 1:25:49,85 ist gleichzeitig auch Landesrekord in der Altersklasse der über 45-jährigen. Mit dem in diesem Jahr siebten Landesrekord setzt er ein Ausrufezeichen hinter sein bisher sportlich erfolgreichstes Jahr.